Leider verloren…

Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer hatte gerufen und eine Vielzahl motivierter und kräftiger Männer war zur Verteidigung des Giesenkirchener Rathauses gegen die Angriffe der Möhnen an Altweiber angetreten. Unter Federführung ehemaliger Berufssoldaten der Bundeswehr wurde zu Beginn ein narrensicherer Verteidigungsplan erarbeitet, der immerhin zwei Angriffswellen die jecken Wiever stand hielt. Erst als mit dem dritten Erstürmungsversuch die Verteidigung bedingt durch Munitionsmangel zusammenbrach, konnten die Verteidiger dem Ansturm keinen Einhalt mehr gebieten. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde ein Großteil der zu verteidigungszwecken bereitgestellten Süßigkeiten infolge qualitätsüberprüfender Maßnahmen selber an Ort und Stelle vernichtet.

Zu Beginn hatte der Bezirksvorsteher seine Verteidiger darauf hingewiesen dass durch eine in Stadtbezirk Ost ansässige Brauerei große Mengen Flüssigkeit in das Rathaus eingedrungen seien.  Die anwesenden Bauarbeiter versprachen denn auch, das Rathaus kurzfristig wieder trocken zu legen, damit die Arbeit durch die Verwaltungsmitarbeiter wieder reibungslos fortgesetzt werden könne. Insbesondere die pilshaltigen Flüssigkeiten wurden dabei schnellstmöglich entfernt…

Immerhin mußte dafür der Karnevalsprinz Hartmut II. und Niersia Bärbel sowie das Kinderprinzenpaar  Jonas I. und Kira I. extra auf den Konstantinplatz kommen, damit gemeinsam mit den Prinzengarden aus Rheydt und Mönchengladbach das Giesenkirchener Rathaus im Sturm genommen werden konnte.

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