Außensportanlagen in Giesenkirchen sollen weiterentwickelt werden – Gemeinsamer Antrag aller Fraktionen in der Bezirksvertretung Ost nach einer Initiative der SPD Giesenkirchen verabschiedet

Antrag WeiterentwicklungEinstimmig haben die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost am 25. April 2013 einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, FDP, FWG und Bündnis 90/DIE GRÜNEN zugestimmt, mit dem die Fachverwaltung aufgefordert wird zu prüfen, inwieweit die Außensportanlagen in Giesenkirchen weiterentwickelt und modernisiert werden können.

Die Initiative für diesen gemeinsamen Antrag ging von Volker Küppers und Oliver Büschgens aus, die zu diesem Zweck bereits Ende November 2012 auf die Giesenkirchener CDU-Bezirksvertreter und die anderen Fraktionen zugegangen waren. „Unser Ziel war und ist es, das es nun endlich mit den Außensportanlagen in Giesenkirchen weitergeht. Wir wollen nun nach vorne blicken“, so Volker Küppers und Oliver Büschgens. Da die Giesenkirchener Bezirkssportanlage Puffkohlen infolge von „2015“ in der Prioritätenliste der Fachverwaltung zur Modernisierung der Außensportanlagen nicht berücksichtigt worden war, müssten nun alle politisch Verantwortlichen in Giesenkirchen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass die Sportstätten vor Ort modernen Ansprüchen genügen können.

Aufbauend auf die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung beim „Dialog Giesenkirchen“, bei dem durch den SV Schelsen die Notwendigkeit genannt wurde, den Blick auch auf den Zustand des Rasenplatzes an der Katzenbauerstraße zu richten, haben sich die fünf Fraktionen in einem ersten Schritt darauf verständigt, die Fachverwaltung mit nachfolgendem Prüfauftrag zu betrauen:

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Ost / Der Freizeit-, Sport- und Bäderausschuss bitten die Verwaltung zu prüfen, ob der bestehende Sport(tennen)platz im Bereich des Ahrener Feldes aufgegeben werden kann.

Darüber hinaus wird gebeten zu prüfen, ob der Sport(rasen)platz auf der Bezirkssportanlage Puffkohlen (gemeint ist der Sportplatz neben der Turnhalle liegend) in einen Kunstrasenplatz umgestaltet werden kann.

Ebenfalls wird darum gebeten zu prüfen, inwieweit auch eine Umwandlung des Sport(rasen)platzes des SV Schelsen in einen Kunstrasenplatz möglich ist.

Zu allen genannten Maßnahmen ist eine genaue Kostendarstellung vorzulegen. Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die nicht zu einer Veränderung der Prioritätenliste für die Sanierung städtischer Sportanlagen führen.

„In einem zweiten Schritt gilt es dann für die Politik neben der Abwägung, inwieweit die Sportanlagen umgestaltet werden sollen auch zu prüfen und zu beraten, wie diese Maßnahmen finanziert werden können. Durch die Teilnahme am Stärkungspakt Stadtfinanzen haben Politik und Verwaltung alle Möglichkeiten, eine Finanzierung im Haushalt darzustellen“, so Küppers und Büschgens abschließend. Eine Teilnahme am Stärkungspakt haben CDU und FWG übrigens abgelehnt.

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