Lebensqualität und Sauberkeit in den Quartieren – SPD und CDU wollen das Stadtbild verbessern

image(PM SPD-Fraktion MG) „Die Sauberkeit des öffentlichen Raums und die Aufenthaltsqualität in den Quartieren sind maßgebliche Wohnfühlfaktoren für die Menschen in unserer Stadt. Häufig entsteht aber leider ein ungepflegter Eindruck auf öffentlichen Straßen und Plätzen. Hier wollen wir anpacken“, begründet der Vorsitzende der SPD-Fraktion Felix Heinrichs die Anträge von SPD und CDU, die in den laufenden Ratszug eingebracht werden.

Anlass für die Initiative sind viele Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die beispielsweise verdreckte Container-Standorte, wilde Müllablagerungen oder ungepflegte Grünflächen melden. „In den Stadtteilen und Quartieren engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger für den Platz vor der Haustür. Die Stadt muss ebenfalls ihre Hausaufgaben machen und dafür sorgen, dass der öffentliche Raum ansehnlich und ordentlich ist“, erklärt Oliver Büschgens, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Nachdem der Rat entschieden hat, die GEM-Anteile der Krefelder EGN zum 1. Januar 2016 zu kaufen, besteht nun die Chance, das ganze Thema organisatorisch neu aufzustellen. Büschgens dazu: „In Gesprächen mit Mitarbeitern der Verwaltung und der GEM stellen wir fest, dass viele gute Ideen und Ansätze vorhanden sind, um die Reinigung der Stadt effizienter zu gestalten. Diese Motivation wollen wir nutzen, um voranzukommen.“

Für die SPD-Fraktion ist beispielsweise vorstellbar, den Einsatz von Mitarbeitern und Maschinen einheitlich zu koordinieren. Schon bei der Planung von Grünflächen muss daran gedacht werden, wie hoch der Pflegeaufwand ist. „Durch verstärkte Kampagnen sollen darüber hinaus die Bürgerinnen und Bürger für das Thema sensibilisiert werden. Das Erscheinungsbild unserer Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, stellt Büschgens fest. Neben dem qualitativen Aspekt steht auch die bessere Mittelverwendung im Zentrum der Diskussion. Büschgens: „Die notwendigen Einsparungen der Stadt betreffen auch den Grünbereich. Als SPD begrüßen wir, dass die zweite Stufe der Einsparungen bei der Pflege des öffentlichen Grüns für 2015 ausgesetzt wird. Wir brauchen erst ein Gesamtkonzept, bevor wir über eine andere Verteilung der finanziellen Mittel sprechen können.“

Für die Diskussion, wie die neue Organisationsform aussehen kann, fordern die Fraktionen verschiedene Modelle von der Verwaltung ein. „Für uns ist entscheidend, dass wir am Ende eine effiziente und schlagfertige Struktur haben, in der es keine Reibungsverluste durch unzählige Schnittstellen gibt. Darüber werden wir intensive Gespräche mit den Beteiligten auf allen Seiten führen“, so Heinrichs abschließend.

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