Kommunalwahl 2009

Wahlergebnis im Ratswahlkreis 31 – Giesenkirchen-Süd, Schelsen, Ahrener Feld im Vergleich zu 2004

CDU – 27,6 % (-14,4 %)
SPD – 26,8 % (+3,6 %)
B´90/DIE GRÜNEN – 12,9 % (+4,6 %)
FDP – 8,0 % (+3,1 %)
FWG – 20,0 % (+2,5 %)
DIE LINKE – 2,5 % (./.)

Um lediglich 34 Stimmen habe ich das Direktmandat im Wahlkreis Giesenkirchen-Süd, Schelsen, Ahrener Feld verpasst. 2004 betrug der Abstand zu meinem CDU-Mitbewerber noch 695 Stimmen.

Ganz ehrlich: Auch wenn ich das Direktmandat nicht erreicht habe und, bedingt durch das hervorragende Abschneiden meiner Partei stadtweit, dem neu gewählten Stadtrat nicht mehr angehören werde, fühle ich mich als Wahlsieger. Wenn mir jemand noch am Samstag vorhergesagt hätte, dass ich nach sechs von sieben Stimmbezirken mit 15 Stimmen vorne liegen würde, hätte ich wohl am Verstand desjenigen gezweifelt. 😉

Ich bedanke mich bei allen Helfern, Unterstützern und Wählern, die mit dazu beigetragen haben, dass die SPD in Giesenkirchen und auch ich persönlich ein solch hervorragendes Wahlergebnis erzielen konnten. Der große Wahlverlierer ist die CDU Giesenkirchen, namentlich die Herren Boss und Kremer.

Mein Wahlergebnis vom 30. August 2009 ist für mich keine Niederlage sondern Ansporn, meine politische Arbeit auch außerhalb der gewählten Gremien fortzusetzen. Auch wenn ich ab dem 6. November 2009 kein kommunalpolitisches Mandat mehr bekleide, bleibe ich politisch aktiv und möchte auch weiterhin Ihr Ansprechpartner für die SPD in Giesenkirchen-Süd, Schelsen und Ahrener Feld sein.

Update: Fast zur Hälfte der Ratsperiode werde ich ab dem 1. April 2012 wieder Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach sein.

Kandidatenflyer zur Kommunalwahl_2009

Wahlziele 2009 – 2014

Seit der Kommunalwahl im September 2004 bin ich für den Ratswahlkreis 31, das ist Giesenkirchen-Süd, Schelsen und Ahrener Feld, Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach. Gewählt wurde ich über die Reserveliste meiner Partei.

Auf der Mitgliederversammlung der SPD Giesenkirchen am 27. August 2008 wurde ich erneut und einstimmig zum Kandidaten meiner Partei für die Wahl zum Rat der Stadt Mönchengladbach im Wahlkreis 31 gewählt. Dieser große Vertrauensbeweis hat mich sehr gefreut. Auf der Wahlkreiskonferenz der SPD Mönchengladbach am 20.September 2008 in der Kaiser-Friedrich-Halle wählten mich die anwesenden 120 Delegierten auf Platz 16 der Reserveliste der SPD Mönchengladbach für die Wahl zum Rat der Stadt.

Eine transparente Politik und Entscheidungen

In den letzten Wochen und Monaten hat unser Giesenkirchen oftmals die Schlagzeilen in den Medien bestimmt. Leider nicht immer nur die positiven Schlagzeilen. Die intensive Diskussion zur Zukunft der Bezirkssportanlage Puffkohlen hat deutlich gemacht, dass Entscheidungen von Teilen der Politik, die in Hinterzimmern und kleinen Zirkeln getroffen werden, von den Bürgerinnen und Bürgern abgelehnt werden. Die Menschen in unserem Stadtbezirk wollen in die Meinungsfindung und in Entscheidungen frühzeitig eingebunden werden. Sie wollen, dass ihre Meinung gehört wird und im Entscheidungsprozess berücksichtigt wird. Auch außerhalb von Wahlkämpfen. Dies ist die zentrale Botschaft der Diskussion der letzten Wochen und Monate.

Giesenkirchen im neuen Stadtbezirk „Ost“

Nach der Kommunalwahl 2009 gibt es keinen selbständigen Stadtbezirk Giesenkirchen mehr. Der neue Stadtbezirk „Ost“ ist das Resultat parteipolitischer Machtspielchen von CDU und FDP. Die gesonderte Lage Giesenkirchens im zukünftigen Stadtbezirk „Ost“ macht die politische Arbeit nicht einfacher. Eine vernünftige und gemeinsame Entwicklung der Stadtteile Giesenkirchen, Neuwerk und Volksgarten hin zu einem funktionierenden Stadtbezirk „Ost“ wird die zentrale Aufgabe der Kommunalpolitik in den nächsten Jahren sein. Dabei darf es nicht sein, das Giesenkirchen aufgrund seiner Randlage ohne Verbindung zu Neuwerk und Volksgarten zum Verlierer dieses „Kunstwerkes Ost“ wird.

Infrastruktur stärken

Egal ob Sportanlagen, Schulen oder Neubaugebiete: In Zeiten knapper finanzieller Ressourcen ist eine wirtschaftliche und die Folgekosten berücksichtigende Planung von zentraler Bedeutung. Giesenkirchen ist mit seinen rund 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern ein in sich gewachsener und homogener Stadtteil Mönchengladbachs im Grünen. Das planlose Ausweisen von Neubaugebieten stärkt nicht die vorhandenen Strukturen sondern dient lediglich den wirtschaftlichen und politischen Interessen einzelner Personen. Überflüssige Projekte wie das so genannte Projekt „Giesenkirchen 2015“ oder der geplante Bau der L19n durch Naturschutzgebiete im Bereich Tackhütte und Trimpelshütte sind Rückschritte in der weiteren Entwicklung Giesenkirchens. Stattdessen ist eine Ortsumgehung „Ruckes“ als Zubringerstraße des Gewerbegebietes Erftstraße / Langmaar aus Richtung B230 und L31 eine notwendige Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

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